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Fragen und Antworten

Mündliche Frage

3. Oktober 2018 – Frage von L. Klinkenberg an Minister Antoniadis zum Online-Portal zur Kinderbetreuung

Im Rahmen der Regierungserklärung erklärte Ministerpräsident Paasch, dass wahrscheinlich ab Frühjahr 2019 Online-Anmeldungen über das neue digitale Portal zur Kinderbetreuung möglich sein werden. Den Dienstleistungsauftrag hat die Regierung in den Sommermonaten vergeben. Das Projekt, für das ein Betrag in 5-stelliger Höhe zur Verfügung gestellt wird, soll den administrativen Aufwand für Eltern und das RZKB verringern und gleichzeitig mehr Planungssicherheit bieten, da der Bedarf an Betreuungsplätzen besser erfasst werden kann. Daher meine Frage: Was umfasst der Dienstleistungsauftrag genau und wann genau ist mit seiner Fertigstellung zu rechnen?

Die nachfolgend veröffentlichten Fragen und die Antwort entsprechen den hinterlegten Originalfassungen.
 
Frage von Lydia Klinkenberg (ProDG):
 
Im Rahmen der Regierungserklärung erklärte Ministerpräsident Paasch, dass wahrscheinlich ab Frühjahr 2019 Online-Anmeldungen über das neue digitale Portal zur Kinderbetreuung möglich sein werden. Den Dienstleistungsauftrag hat die Regierung in den Sommermonaten vergeben. Das Projekt, für das ein Betrag in 5-stelliger Höhe zur Verfügung gestellt wird, soll den administrativen Aufwand für Eltern und das RZKB verringern und gleichzeitig mehr Planungssicherheit bieten, da der Bedarf an Betreuungsplätzen besser erfasst werden kann.
 
Daher meine Frage:
Was umfasst der Dienstleistungsauftrag genau und wann genau ist mit seiner Fertigstellung zu rechnen?
 
Antwort von Antonios Antoniadis (SP), Minister für Gesundheit und Soziales:
 
Die Einrichtung eines Online-Portals für die Kinderbetreuung ist Teil des Regionalen Entwicklungskonzepts.
 
Das Portal verfolgt mehrere Ziele:
1. Einen Überblick über die verschiedenen Anbieter für die Eltern geben.
2. Eine flexible Anmeldung des Betreuungsbedarfs über einen gesicherten Zugang ermöglichen.
3. Eine Reservierungsliste aufbauen.
4. Die Verwaltungsarbeit vereinfachen durch ein Abrechnungsmodul oder ein Anwesenheitsmodul.
5. Eine bessere, regelmäßige Kommunikation zu den Eltern aufbauen.
6. Die Nachfrage besser erfassen, um das Angebot zeitnah auszubauen.
 
Die Anfragen von Familien oder sozialen Diensten sollen sowohl online als auch weiterhin persönlich oder telefonisch entgegengenommen werden.
Nachdem im Zuge der ersten Ausschreibung von September 2017 kein Angebot eingereicht wurde, hatte die Regierung die Ausschreibung überarbeitet und erneut ausgeschrieben.
Die Firma Tactics aus Antwerpen erhielt den Zuschlag am 12. Juni 2018. Dieser Anbieter hat bereits ein Reservierungsportal für mehrere Städte entwickelt, darunter für Löwen.
Die Entwicklungsphase einschließlich der Schulungsphase soll im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein. Demnach rechnen wir mit der Onlineschaltung des Reservierungsportals für April 2019.
 
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