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Fragen und Antworten

Schriftliche Frage Nr. 28

14. Januar – Frage von A. Jerusalem an Herrn Minister Mollers zu Schlüsselakteuren, Stakeholdern sowie Entstehungsprozessen der Gesamtvision

Nach welchen Kriterien wurden diese Schlüsselakteure ausgewählt?

Die nachfolgend veröffentlichte Frage und die Antwort entsprechen den hinterlegten Originalfassungen. Die endgültige Version ist im Bulletin für Interpellationen und Fragen (BIF) veröffentlicht.
 
Frage von Andreas Jerusalem (Ecolo), vom 28. November 2019:
 
Der Prozess ihrer Gesamtvision im Bildungswesen durchläuft verschiedene Schritte. Bevor die groß angelegte Onlineumfrage startete, wurden Interviews mit sogenannten Schlüsselakteuren durchgeführt, um passende Fragen für die Onlineumfrage formulieren zu können.
Es folgte die Online-Befragung.
Nach einer ersten Ergebnisreflexion zur Umfrage fanden vier Stakeholdergespräche statt. Diese waren breit angelegt und sollten die nötige Partizipation im Umgang mit den Ergebnissen anstoßen.
Sobald die Umfrage vollständig ausgewertet ist, werden die Ergebnisse zunächst den Schlüsselakteuren vorgestellt, besprochen und eventuell die Handlungsfelder, die in den kommenden Wochen herausgearbeitet würden, weiter konkretisiert.
Beiden Personengruppen, d.h. Schlüsselakteuren und Stakeholdern, kommt im gesamten Prozess zur Befragung und Auswertung in Bezug zur „Gesamtvision“ große Bedeutung zu.
Ihren bisherigen Auskünften konnte ich aber nicht entnehmen, um welche Personen genau es sich handelt und nach welchen Kriterien diese ausgewählt bzw. eingeladen wurden. Für eine Einschätzung der Partizipation am Gesamtprozess erachte ich dies jedoch als essenzielle Information.
Außerdem würden wir das Maß der Partizipation der Schlüsselakteure gerne genauer beleuchten.
Deshalb erbitte ich zu den folgenden Fragen genauere Auskünfte:
 
Nach Ihren bisherigen Auskünften besteht die Gruppe der Schlüsselakteure aus 20 Personen.
1. Nach welchen Kriterien wurden diese Schlüsselakteure ausgewählt?
2. Wer sind diese 20 Personen? (nach Möglichkeit Name, Alter, Wohnort)
Zu den Stakeholder-Gesprächen wurde eine Vielzahl von Personen eingeladen, die sich in der Folge für eine der angebotenen Veranstaltungen (World-Cafés) anmelden konnten.
3. Nach welchen Kriterien wurden diese Stakeholder ausgewählt?
4. Ist es möglich eine Liste mit den Namen und Berufen dieser Stakeholder zu erhalten?
Falls 4. nicht möglich ist:
5. Würden Sie bitte eine Übersicht anfertigen, welche Berufsgruppen* in welchem Proporz zu diesen Stakeholder-Gesprächen eingeladen wurden.
Zum Entstehungsprozess des Fragenkatalogs der Online-Umfrage und zur Einbindung der Schlüsselakteure:
Die Beteiligung der Schlüsselakteure fußt auf Interviews. Würden Sie den konkreten Ablauf dieser Interviews bitte klarer schildern.
 
Einige verdeutlichende Fragen:
- Wurden die Schlüsselakteure einzeln oder in Gruppen befragt?
- Waren die Interviewfragen bei allen Schlüsselakteuren dieselben?
- Wurden den Schlüsselakteuren diese Interviewfragen im Vorfeld mitgeteilt, sodass sie sich auf die Beantwortung vorbereiten konnten?
Verdeutlichend möchte ich ergänzen, dass dieser Zeitpunkt der Interviews mit den Schlüsselakteuren in meinen Augen ein sehr bedeutender im Entstehungsprozess der Online-Befragung darstellte, weshalb mir daran gelegen ist, diesen möglichst genau nachvollziehen zu können.
Es ist mir bewusst, dass die Befragung zur Gesamtvision bereits Thema im Ausschuss war. Ich hoffe jedoch deutlich gemacht zu haben, dass die hier formulierten Fragen in dieser Form im Ausschuss nicht gestellt werden konnten, bzw. die Beantwortung zum damaligen Zeitpunkt nicht die Tragweite der nun spezifizierten Fragestellung abdeckte.
Ich freue mich deshalb auf eine ausführliche Rückmeldung zu diesen Fragen.

Antwort von Harald Mollers (ProDG), Minister für Unterricht, Ausbildung, Kinderbetreuung und Erwachsenenbildung:
 
Die schriftliche Frage des Gemeinschaftsabgeordneten bittet um genauere Auskünfte zu den Schlüsselakteuren und Stakeholdern, die im Rahmen der Diagnosephase zur Entwicklung der Gesamtvision im Bildungswesen aktiv eingebunden wurden, um die Repräsentativität und Objektivität der Umfrage beurteilen zu können. Hierzu wird u.a. die genaue Identifikation dieser Personengruppen mit Angabe von Namen und Adresse angefragt.
Der rechtliche Rahmen grenzt den Informationsspielraum für die Regierung ein. Namen und Adresse der betreffenden Personen dürfen nicht offengelegt werden, da das Recht auf Privatsphäre durch die Charta der Grundrechte der Europäischen Union geschützt ist. Artikel 8 der Charta legt fest, dass „jede Person das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz hat“. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung vom 27. April 2016 (DSGVO) bekräftigt dies ergänzend im Erwägungsgrund 4, der insbesondere die Achtung des Privat- und Familienlebens sowie der Wohnung anmahnt. Sowohl die DSGVO als auch das ausführende Gesetz vom 30. Juli 2018 zum Schutz von Daten natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten sehen in diesem Zusammenhang die Anonymisierung von Daten vor, um auszuschließen, dass einzelne natürliche Personen identifiziert werden können.
Die Identität der Personen (Name und Wohnort) stellt zudem keinen sachbezogenen Mehrwert für die Beurteilung der Umfrage dar und darf folgerichtig aus Datenschutzgründen nicht weitergegeben werden.
Um die Ergebnisse des partizipativen Prozesses besser nachvollziehen und interpretieren zu können, sind jedoch die Profile der Personengruppen sehr hilfreich sowie die Auflistung der Institutionen und Vereinigungen, die als Schlüsselakteure oder Stakeholder in den partizipativen Prozess der Diagnosephase eingebundenen wurden und deren Offenlegung durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung nicht eingeschränkt wird.
Das mit der Durchführung und Prozessbegleitung der Diagnosephase beauftragte Studienbüro VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ), unterbreitete zu Beginn der Diagnosephase Vorschläge zur Auswahl der Schlüsselakteure, die im Gespräch mit der Regierung als Auftraggeber konkretisiert und ergänzt wurden.
 
Zu den Schlüsselakteuren des Entwicklungsprozesses einer Gesamtvision für das Bildungswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft gehören im Rahmen der Diagnosephase Vertreter in Leitungsfunktion folgender Institutionen und Vereinigungen sowie Akteure in koordinierenden Funktionen:
• Arbeitnehmerorganisationen CSC und FGTB (CGSP)
• Autonome Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (AHS)
• Externe Evaluation an der AHS
• Elternbund Ostbelgien (EBOB VoG)
• Netzkoordinierung „Freies subventioniertes Unterrichtswesen“ (FSU)
• Netzkoordinierung „Offizielles subventioniertes Unterrichtswesen“ (OSU)
• Vertreter des Gemeinschaftsunterrichtswesens (GUW)
• Institut für die Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM)
• Kabinett des Ministers für Bildung, Forschung und Erziehung
• Kaleido Ostbelgien – Zentrum für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
• Rat der deutschsprachigen Jugend (RdJ)
• Vertreter von Schülerräten, Teilnehmer der Lehrlings- und Meisterausbildung sowie Studierendenvertreter der AHS
• Schulinspektion und Schulentwicklungsberatung
• Zentrum für Förderpädagogik (ZFP)
 
Zu den Stakeholdern des Entwicklungsprozesses einer Gesamtvision für das Bildungswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft gehören im Rahmen der Diagnosephase Vertreter folgender Bildungseinrichtungen, Institutionen und Vereinigungen:
• Autonome Hochschule für die Deutschsprachige Gemeinschaft
• Arbeitsamt Ostbelgien
• Außerschulische Bildungseinrichtungen: AGORA Theater, IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst, Institut für Demokratiepädagogik, Kompetenzzentrum für Förderpädagogik, Medienzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Naturzentrum Haus Ternell, Hausaufgabenschulen Ephata und Viertelhaus Cardijn
• Gemeindevertreter – Schulschöffen der 9 Gemeinden
• Grundschulen – Schulleitungen und Lehrpersonen aller 29 Grundschulzentren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
• Institut für die Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM)
• Kaleido Ostbelgien – Zentrum für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
• Lokale Elternräte aller Grund- und Sekundarschulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
• Sekundarschulen - Schulleitungen und Lehrpersonen der 10 Schulzentren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
• Vertreter von Schülerräten, Teilnehmer der Lehrlings- und Meisterausbildung sowie Studierendenvertreter
• Wirtschaft – ausbildende Betriebe und Sozialunternehmen, Mittelstandsvereinigungen Eupen und Umgebung-St. Vith und Umgebung V.o.G. sowie Büllingen-Bütgenbach V.o.G., Industrie- und Handelskammer Eupen-
• Malmedy-St. Vith (IHK), Studienkreises Schule & Wirtschaft der Deutschsprachigen Gemeinschaft V.o.G., Wirtschafts- und Sozialrat (WSR) und WFG Ostbelgien V.o.G.
• Zentren für die Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes V.o.G. (ZAWM) Eupen und St. Vith
Gemäß Angebot auf die öffentliche Ausschreibung sah das methodische Konzept von VDI TZ ursprünglich ca. 10 Experteninterviewtermine mit leitenden Vertretern dieser Institutionen und Vereinigungen vor. Um eine größtmögliche Zahl an Experten zu beteiligen, wurde die Anzahl der Interviewtermine einvernehmlich auf 17 erhöht. Je nach Schlüsselakteur hat die Anzahl der Gesprächsteilnehmer zwischen einem und drei Interviewten variiert. Insgesamt nahmen 28 Experten als Vertreter der Schlüsselakteure an den Interviews teil.
 
Die nachfolgende Übersicht schlüsselt die Anzahl der Interviewpartner je Institution bzw. Vereinigung auf.
• Arbeitnehmerorganisationen CSC und FGTB (CGSP) – jeweils 1 Vertreter
• Autonome Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (AHS) - 3 Vertreter
• Externe Evaluation an der AHS – 3 Vertreter
• Elternbund Ostbelgien (EBOB VoG) – 3 Vertreter
• Netzkoordinierung „Freies subventioniertes Unterrichtswesen“ (FSU) – 1 Vertreter
• Netzkoordinierung „Offizielles subventioniertes Unterrichtswesen“ (OSU) – 1 Vertreter
• Vertreter des Gemeinschaftsunterrichtswesens (GUW) – 1 Vertreter
• Institut für die Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM) – 1 Vertreter
• Kabinett des Ministers für Bildung, Forschung und Erziehung – 1 Vertreter
• Kaleido Ostbelgien – Zentrum für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – 1 Vertreter
• Rat der deutschsprachigen Jugend (RdJ) – 1 Vertreter
• Schülervertretungen, Lehrlinge und Studierende – 7 Vertreter
• Schulinspektion und Schulentwicklungsberatung (Fachbereichsleitung Pädagogik des MDG) – 1 Vertreter
• Zentrum für Förderpädagogik (ZFP) – 2 Vertreter
 
Die Experteninterviews, die von Mai bis zum Juli 2019 durch das Projektteam von VDI TZ geführt wurden, stellten sicher, die Schlüsselakteure zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in den Dialogprozess der Diagnosephase einzubeziehen. Die Interviews hatten im Wesentlichen explorativen Charakter, so dass im Mittelpunkt die Einschätzungen und auch Handlungsvorschläge der Interviewten standen. Als inhaltliche Grundlage für die Interviews erstellte VDI TZ für jeden einzelnen Termin entsprechende Leitfäden. Die Interviewleitfäden wurden nicht von Regierung oder Ministerium vorgegeben. Die Leitfäden setzten sich aus einem allgemeinen und einem spezifischen Teil zusammen. Im allgemeinen Teil wurde jeweils nach den Stärken, Herausforderungen und Werten des Bildungssystems gefragt, der zweite Teil war auf den spezifischen Aktionsradius der jeweiligen Institution, Vereinigung oder Akteursgruppe zugeschnitten und beinhaltete Themenfelder, die im Rahmen der von VDI TZ zum Projektstart durchgeführten Dokumentenanalyse als besonders relevant herausgearbeitet wurden. Die Leitfäden dienten den Interviewern von VDI TZ als Gesprächsstütze; die Interviews nahmen jeweils einen individuellen Verlauf. Gleichwohl achteten die Interviewenden darauf, dass die in den Leitfäden vorgesehenen Themen jeweils auch angesprochen wurden. Alle Akteure erhielten zu Beginn des Interviews einen kurzen Einstieg und Erläuterungen zum Projektverlauf.
Die erste Kontaktaufnahme mit den Schlüsselakteuren erfolgte über ein offizielles Schreiben des Ministers für Bildung, Forschung und Erziehung. Die Terminierung der
 
Interviews erfolgte über den Auftragnehmer VDI TZ. Die Interviews wurden immer von zwei Mitarbeitern des VDI TZ in der jeweiligen Institution persönlich durchgeführt. Zwei Interviews erfolgten aus organisatorischen Gründen telefonisch. Das Vorgehen bei den Telefoninterviews entsprach jenem bei den persönlichen Interviews. Die Dokumentation erfolgte nach Einverständnis der Teilnehmenden per Tonaufnahme und mit ergänzenden handschriftlichen Notizen. Zu jedem Interview wurde im Anschluss durch VDI TZ ein Protokoll erstellt. Der Auftraggeber hat weder zu den Tonaufnahmen noch zu den schriftlichen Notizen oder den Protokollen Zugang. Diese Vertraulichkeit wurde den Interviewten zugesichert.
 
Die Erkenntnisse aus Dokumentenanalyse und Experteninterviews bildeten für VDI TZ die Grundlage, ein Thesenpapier zu formulieren. Dieses Thesenpapier vermittelte die inhaltliche Orientierung, um den Fragebogen für eine breitangelegte Online-Umfrage zu erstellen, die vom 27. August bis zum 22. September 2019 durchgeführt wurde und an der sich 3.480 Schüler, Auszubildende, Studenten, Eltern, Lehrer, Unternehmer und Vertreter der organisierten Zivilgesellschaft aus Ostbelgien beteiligten. Im Rahmen der Umfrage konnte in den meisten Zielgruppen – jeweils gemessen an der Größe der jeweiligen Gruppe – Repräsentativität erreicht werden. Dies gilt auch für alle neun Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Dies bedeutet, dass von den Ergebnissen der Umfrage mit einer hohen statistischen Genauigkeit auf die Stimmungen und Meinungen der interessierten Öffentlichkeit geschlossen werden kann.
Entsprechend der von VDI TZ im Angebot vorgeschlagenen Methodik zum partizipativen Prozess wurden die Zwischenergebnisse der Online-Umfrage, im Rahmen von vier Diskussionsforen (je zwei im Norden und Süden der Deutschsprachigen Gemeinschaft) mit den sogenannten „Stakeholdern“ des Bildungswesens diskutiert. Als Stakeholder wurden durch den Studienbeauftragten VDI TZ definiert: Schulleiter, kommunale Vertreter, lokale Repräsentanten der Schüler- und Elternschaft sowie der Studierenden, der ausbildenden Betriebe und der außerschulischen Bildungseinrichtungen.
 
Um eine noch stärkere Repräsentativität und Perspektivenvielfalt zu erreichen, wurde dieser Kreis in Abstimmung zwischen Auftragnehmer und -geber, auf weitere Akteursgruppen, u.a. die gesamte Lehrerschaft (inkl. Kindergärtner) ausgeweitet.
Die Diskussionsforen wurden gemäß Vorschlag von VDI TZ nach der World-Café-Methode durchgeführt, die eine aktive und dialogische Einbindung der Teilnehmer ermöglichte und die Teilnehmerzahl je Veranstaltung auf rund 35 Personen begrenzte. Somit standen insgesamt rund 140 Teilnehmerplätze im Rahmen der vier Diskussionsforen zur Verfügung. Auf dieser Grundlage wurde der proportionale „Teilnehmerschlüssel“ für die einzelnen Stakeholdergruppen in enger Abstimmung zwischen Auftraggeber und -nehmer festgelegt. In Bezug auf die Schulen wurde die zugeteilte maximale Teilnehmeranzahl anhand der eingeschriebenen Schülerzahlen je Schulzentrum festgelegt. Das Kontingent an angebotenen Teilnehmerplätzen umfasste insgesamt 190, um eine maximale Auslastung der tatsächlich zur Verfügung stehenden Plätze zu gewährleisten. Die maximale Teilnehmerzahl je Institution und Vereinigung wurde von den meisten Einrichtungen nicht genutzt. Insgesamt nahmen 110 Personen an den vier Veranstaltungen teil.
 
Die nachfolgende Auflistung fasst die proportionale Zuteilung der im Rahmen der Diskussionsforen zur Verfügung stehenden maximalen Teilnehmerplätze je Stakeholdergruppe zusammen:
• Autonome Hochschule für die Deutschsprachige Gemeinschaft - bis zu 4 Vertreter
• Arbeitsamt Ostbelgien – bis zu 4 Vertreter
• Außerschulische Bildungseinrichtungen – bis zu 12 Vertreter
• Gemeindevertreter – 9 Schulschöffen
• Grundschulen mit bis zu 400 Schülern - Schulleiter + 1 Lehrperson – 23 Schulzentren - insgesamt bis zu 46 Vertreter
• Grundschulen mit mehr als 400 Schülern - Schulleiter + 2 Lehrpersonen – 6 Schulzentren - insgesamt bis zu 18 Vertreter
• IAWM und ZAWM Eupen und St. Vith – bis zu 10 Vertreter
• Kaleido Ostbelgien – bis zu 8 Vertreter
• Lokale Elternräte – bis zu 12 Vertreter
• Schüler und Studierende – bis zu 18 Vertreter
• Sekundarschulen mit bis zu 400 Schülern – Schulleiter + 2 Lehrpersonen – 6 Schulen -insgesamt bis zu 21 Vertreter
• Sekundarschulen mit mehr als 400 Schülern – Schulleiter + 3 Lehrpersonen – 4 Schulen - insgesamt bis zu 16 Vertreter
• Wirtschaft – bis zu 12 Vertreter
 
Die nachfolgende Auflistung schlüsselt die Anzahl und, soweit bekannt, die Funktionen der Teilnehmer je Stakeholdergruppe auf, die tatsächlich an den Diskussionsforen teilgenommen haben. Die Reihenfolge richtet sich nach den absoluten Teilnehmerzahlen (abfallend). Einrichtungen, die eingeladen wurden, jedoch keine Vertreter entsandten, sind nicht aufgeführt:
• Grund-, Sekundar- und Förderschulen – Schulleiter und Lehrpersonen – 62 Teilnehmer
• Institut für die Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM) sowie die Zentren für die Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes (ZAWM Eupen und ZAWM St. Vith) – Direktion, Verwaltungsrat, pädagogische Berater und Ausbildungsleiter – 9 Teilnehmer
• Leitungen und pädagogische Mitarbeiter folgender außerschulischer Bildungseinrichtungen und Vereinigungen: Institut für Demokratiepädagogik, Kompetenzzentrum für Förderpädagogik, Medienzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft und Naturzentrum Haus Ternell – 7 Teilnehmer
• Lokale Elternräte – 7 Teilnehmer
• Wirtschaft: Leitende Koordinatoren und Mitglieder der Mittelstandsvereinigungen Eupen und Umgebung-St. Vith und Umgebung sowie Büllingen-Bütgenbach, der IHK Eupen-St.Vith, des Studienkreises Schule & Wirtschaft, des Wirtschafts- und Sozialrates (WSR), der WFG Ostbelgien – 7 Teilnehmer
• Rat der deutschsprachigen Jugend (RdJ) und Studierende der AHS - 6 Teilnehmer
• Autonomen Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (AHS) – Fachbereichsleitungen und Dozenten – 4 Teilnehmer
• Vertreter der 9 Gemeinden – Schulschöffen – 3 Teilnehmer
• Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft – Direktion und Berater – 3 Teilnehmer
• Kaleido Ostbelgien – Servicestellenleiter und Fachpersonal – 2 Teilnehmer
 
Die Einladung der einzelnen Stakeholder zu den Diskussionsforen erfolgte durch den Minister für Bildung, Forschung und Erziehung und adressierte insbesondere die Leitungen bzw. Koordinationsstellen der eingeladenen Bildungseinrichtungen, Institutionen und Vereinigungen. U.a. wurden alle Schulleitungen und Schulschöffen persönlich eingeladen. Im Einladungsschreiben wurde auf die maximale Teilnehmerzahl je Einrichtung hingewiesen und die Adressaten wurden gebeten, eine bestimmte Anzahl von Vertretern ihrer jeweiligen Bildungseinrichtung, Institution oder Vereinigung für eine Teilnahme an den Diskussionsforen zu gewinnen.
Um den methodisch vereinbarten Proporz je Veranstaltung zu gewährleisten, wurden die eingeladenen Vereinigungen und außerschulische Einrichtungen gebeten, ihre Teilnehmer ausgewogen auf die vier lokalen Veranstaltungen zu verteilen. Es wurde darauf geachtet,
dass die Kontingentierung je Schule, Institution und Vereinigung eingehalten und im Wesentlichen auch eine sozialräumliche Ausgewogenheit bei den vier Veranstaltungen in Eupen, Bütgenbach und St. Vith erreicht wurde.
Gemäß der von VDI TZ vorgeschlagenen Methodik wurden die Zwischenergebnisse aus der Online-Umfrage und den vier Diskussionsforen am 12. November 2019 im Rahmen eines Rundtischgesprächs den Schlüsselakteuren präsentiert. Beim Rundtischgespräch mit den Schlüsselakteuren waren bis zu zwei Vertreter je Institution/Vereinigung vertreten. Jede dieser Institutionen und Vereinigungen, gab ein Statement zu den Zwischenergebnissen ab. An diesem Rundtischgespräch nahmen insgesamt 19 Vertreter der Schlüsselakteure teil. Als Repräsentant der Schülerschaft war ein Vertreter des Rates der deutschsprachigen Jugend (RDJ) zugegen.
 

* möglichst exakte Bezeichnung, z.B. Schulleiter(in) Primarschule FSU 
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