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Anhörung

10 Mythen über Staatsschulden

6. Juni 2016 - In seiner Anhörung stellte Prof. Holtfrerich nicht nur den wissenschaftlichen Bericht „Staatsschulden – Ursachen, Wirkungen und Grenzen“ vor - er erläuterte auch anhand der von ihm ausgearbeiteten „10 Mythen zur Staatsverschuldung“ die These, dass Staatsschulden per se nicht schädlich sind, sondern vor dem Hintergrund von Wirtschaftswachstum und der Finanzierung zukunftssichernder Ausgaben beurteilt werden müssen und ging auf weiterführende Fragen der Ausschussmitglieder ein.

10 Mythen über Staatsschulden

Ausgehend von dem Bericht „Staatsschulden – Ursachen, Wirkungen Und Grenzen“ betrachtete Prof. Holtfrerich in seiner Anhörung im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft am 6. Juni 2016 anhand von zehn „Mythen“ das Thema Staatsverschuldung.

 

Mythos 1 – In der deutschen Sprache besteht eine Verbindung zwischen finanzieller und moralischer Schuld
Mythos 2 – Die Schuldenuhr misst für die Finanzpolitik Relevantes
Mythos 3 – Die grafische Darstellung der Staatsschuldenentwicklung in absoluten Zahlen zeigt ein zunehmend größer werdendes Schuldenproblem
Mythos 4 – Die Entwicklung der Staatschuldenquote hängt allein von der Entwicklung der Staatsschulden ab
Mythos 5 – Die Staatsschuldenquote ist ein sinnvolles Maß für die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen
Mythos 6 – Staatsschulden belasten immer nachfolgende Generationen
Mythos 7 – Kinder und Kindeskinder müssen die Staatsschulden später zurückzahlen
Mythos 8 – Hohe Staatsschulden führen immer zu hoher Inflation
Mythos 9 – Bei niedriger Staatsverschuldung ist die Altersvorsorge sicherer
Mythos 10 – Der Staat muss handeln wie die „schwäbische Hausfrau“: nicht mehr ausgeben als einnehmen

Erfahren Sie mehr über die einzelnen Mythen in dem Bericht im Downloadbereich.

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