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Fragen und Antworten

29. November 2019 - Frage von E. Jadin an Minister Antoniadis zur Zeckenkampagne in der DG

Ab 2018 startete in Ostbelgien eine Zeckenkampagne, die nun jährlich durchgeführt werden soll. Zwischen Mai und Oktober wurde in der Deutschsprachigen Gemeinschaft über die potentielle Zeckengefahr aufgeklärt, da diese Zeitspanne die aktive Zeckensaison umfasst. Broschüren und Plakate wurden verteilt, Radiospots ausgestrahlt und öffentliche Vorträge wurden durch einen Allgemeinmediziner vom PRT organisiert. Bei der Prävention bestand dringender Handlungsbedarf in diesem Bereich und wir begrüßen die Einführung einer jährlichen Präventionskampagne, denn Ostbelgien ist und bleibt ein Zeckengebiet. Weg-, Wald- und Bachrand – überall besteht eine potentielle Zeckengefahr. Hinzu kommt, dass milde Temperaturen im Winter das Überleben der kleinen Blutsauger, und somit deren Vermehrung, begünstigen. Das Risiko eines Zeckenstichs ist jedoch mit einfachen Verhaltensweisen deutlich verminderbar.

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20. Dezember 2018 – Frage von F. Mockel an Herrn Ministerpräsident Paasch zur Note bezüglich der Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität

In welchem Rahmen ist die erwähnte 22 seitige Note, an der die Firmen VDV E-Ticketing aus Köln, der Aachener Verkehrsverbund AVV, die niederländische Firma Translink, das niederländische ACCEPT-Institut und der Anbieter der belgischen MoBIB-Karte beteiligt waren, erarbeitet worden? Welche Kosten sind dadurch für wen entstanden? Haben Sie Ihre Vorgehensweise mit den Partnern in der Euregio Maas-Rhein abgestimmt und können Sie von Ihren Kollegen im Vorstand der Euregio Maas-Rhein Unterstützung in dieser Angelegenheit erwarten? Inwieweit wurden für die Erstellung dieser Studie die im Interreg-V-Projekt „EMR-Connect“ bisher gemachten Erfahrungen mit einbezogen? In der von Ihnen an die Wallonische Region übermittelten Note ist dies so nicht ersichtlich. Immerhin ist dies ein Projekt mit einem Volumen von 4,6 Mio Euro, dass sich nicht zuletzt mit dem Thema eines euregioweiten E-Ticketing und den Tarifen befasst, in dem sich 14 Projketpartner aus der Euregio zusammen getan haben, darunter drei Universitäten, die TEC … und auch die Deutschsprachige Gemeinschaft. Dieses Projekt startete im September 2017 und ist auf eine Dauer von 3 Jahren ausgelegt. Zentraler Akteur auf belgischer Seite ist die TEC. In wie weit wurde diese in die Ausarbeitung der Studie einbezogen? Sie haben diese Studie dem Wallonischen Mobilitätsminister zukommen lassen. Haben Sie inzwischen Rückmeldungen seinerseits? Wurde inzwischen mit der TEC auf Basis dieser Studie ein Treffen vereinbart? Ihrerseits oder von seiten der Wallonischen Region oder gemeinsam?

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6. Dezember 2018 – Frage von L. Frank an Herrn Minister Mollers zu Fremdsprachenunterricht und Diplomanerkennung

Welches GER-Niveau erreichen die ostbelgischen Abiturienten, wenn sie eine sog. bilinguale Abteilung in einer der hiesigen Sekundarschulen besuchen? Unter welchen Voraussetzungen wird den Absolventen einer sog. bilingualen Abteilung ein Diplom verliehen, das auch in der Französischen Gemeinschaft anerkannt wird, und zwar dahingehend, dass diesen jungen Menschen eine Sprachprüfung bei der föderalen Auswahlstelle für den öffentlichen Dienst (SELOR) erspart bleibt, wenn sie an einer Ausschreibung im Rang C (Abitur Diplom) der französischen Sprachengruppe teilnehmen.

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6. Dezember 2018 – Frage von G. Freches an Minister Mollers zum Thema „Schule statt Rente“

Schule statt Rente – Der Nachbarstaat Deutschland holte in diesem Schuljahr rund 2174 pensionierte Lehrer zurück in die Schulklassen. Es handelt sich um ein aus der Not geborenes Experiment, um Unterrichtsausfälle in den Schulen zu vermeiden und dem akuten Lehrermangel den Kampf anzusagen, bis dass mittel- und langfristige Maßnahmen greifen können. […] Weil nicht nur deutschlandweit, sondern auch bei uns in Ostbelgien Pädagogen fehlen, lauten meine Fragen an Sie, werter Herr Minister: Wurden in diesem Schuljahr auch in Ostbelgien pensionierte Lehrkräfte reaktiviert? Wenn nein, gedenkt man dies in Zukunft in die Überlegungen mit einzubeziehen, um den Lehrermangel aufzufangen?

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