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Fragen und Antworten

18. Juli 2018 – Frage von M. Balter an Herrn Minister Antoniadis bezüglich alternativer Wohnformen für Senioren

Das Ministerium der DG hat im Wochenspiegel vom 16.05.2018 eine Anzeige für eine Ausfahrt geschaltet, wo Menschen mit Ihnen am 05.06.2018 eine Senioren-Wohnanlage sowie eine Mehr-Generationen-Wohnung in Köln besuchen konnten. Wie bereits in unserem Resolutionsvorschlag vom 30.09.2015 und unserer schriftlichen Frage Nr. 172 vom 30.03.2017 deutlich wurde, begrüßt Vivant-Ostbelgien alternative Wohnformen, wo Menschen in eine kleine Gemeinschaft integriert werden, in die sie sich einbringen können oder aber auch auf Hilfe der anderen zurückgreifen können. Gerade für ältere, alleinstehende Menschen bieten solche Wohnformen ein großes Plus an Lebensqualität. In diesem Zusammenhang sind meine Fragen an Sie wie folgt: Was war das Ziel dieses Besuches? Was ist das Ergebnis dieses Besuches? Wie viele Menschen haben teilgenommen? Wie hoch waren die Kosten für diese Aktion? Gibt es ähnliche Projekte in der Deutschsprachigen Gemeinschaft oder sind sie in Planung? Sind Fördergelder für solche Projekte geplant?

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18. Juli 2018 – Frage von M. Balter an Frau Ministerin Weykmans bezüglich des DG-Animatorenausweises

Am 13.05.2018 hat das GrenzEcho vom Gala-Abend der frisch ausgebildeten Animatoren von Jugend und Gesundheit („Jukutu“), der Jugendorganisation der Christlichen Krankenkasse, berichtet. 9 Jugendliche ab 16 Jahren hätten den DG-Animatorenausweis erhalten, für den man 60 Std. Ausbildung und 30 Std. Praktikum absolvieren müsse. Kinder sollen sich entfalten, aber sie brauchen auch Halt und Vorbilder. Die Jugendarbeit spielt nach der Meinung von Vivant-Ostbelgien eine große Rolle dabei, dass Kinder menschliche Qualitäten und soziales Verhalten entwickeln sowie die eigenen Stärken entdecken können. In diesem Zusammenhang sind meine Fragen an Sie wie folgt: Gibt es einen einheitlichen Lehrplan für den DG-Animatorenausweis? Wenn ja, wer legt die Inhalte fest? Werden die Inhalte regelmäßig auf Aktualität überprüft und ggf. angepasst? Welche Ausbildungsträger gibt es? Müssen diese bestimmte Kriterien erfüllen? Wie viele Jugendliche in der gesamten DG nehmen an den Kursen teil? Erhalten alle Teilnehmer den DG-Animatorenausweis? Wie ist die Finanzierung der DG-Animatorenausweise aufgebaut?

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17. Juli 2018 – Frage von H. Grommes an Herrn Minister Antoniadis zur internen Weitergabe von Straßen- und Ortsbezeichnungen im Bereich der medizinischen Notfallhilfe

Bei Anruf des medizinischen Notdienstes „112“ werden Angaben zur genauen Ortsbestimmung – beispielsweise bei einem Unfall – innerhalb des Dienstes nicht immer eindeutig weitergegeben, weil einige neue Straßennamen immer noch den Altgemeinden zugeordnet werden. So kann es vorkommen, dass der Rettungswagen zunächst nach Lommersweiler fährt, obschon er nach Schlierbach hätte fahren müssen (oder nach Crombach anstatt nach Hünningen, das zur Altgemeinde Crombach gehörte). Dadurch entstehen Verzögerungen beim Eintreffen des Rettungswagens am Unfallort. Deshalb meine Fragen an Sie: Ist der Regierung der DG dieses Problem bekannt? Besteht das Problem gleichermaβen in der Eifel wie im Eupener Land? Was hat die Regierung zur Lösung des Problems der korrekten, nicht irreführenden Weitergabe der Ortsbezeichnungen (sprich ohne den Namen der Altgemeinde) unternommen? Was gedenkt sie zu unternehmen, falls sie bisher noch nicht aktiv geworden ist?

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17. Juli 2018 – Frage von A. Velz an Herrn Ministerpräsident Paasch zum Fachkräftemangel

Medienberichten zufolge hat sich der Konzertierungsausschuss in seiner letzten Sitzung intensiv mit dem Fachkräftemangel beschäftigt. […] Der Fachkräftemangel beeinträchtigt bereits heute die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land, nicht zuletzt auch in Ostbelgien. […] Aufgrund der demographischen Entwicklung droht sich diese Gefahr sogar noch zu verschärfen. Offenbar hat die Föderalregierung den Teilstaaten im Konzertierungsausschuss vorgeschlagen, diese Herausforderung gemeinsam zu bewältigen. Laut Presseberichterstattung hat der Premierminister den fünf Ministerpräsidenten vorgeschlagen, ein kohärentes gesamtbelgisches Gesamtkonzept mit konkreten Maßnahmen zu erarbeiten. Was genau hat der Premierminister Ihnen in diesem Zusammenhang vorgeschlagen? Wie bewerten Sie die Vorschläge der Föderalregierung? Wie haben Sie darauf reagiert? Welchen Beitrag kann die DG leisten? Wie sieht die weitere Vorgehensweise aus?“

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12. Juli 2018 – Frage von M. Mertes an Herrn Minister Antoniadis zu Anfeindungen von Patienten gegenüber dem Krankenhauspersonal in den beiden Krankenhausstandorten der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Hat es bereits in den Notaufnahmen unserer Gemeinschaft Anfeindungen gegenüber dem diensttuenden Personal gegeben? Wenn ja, welcher Art waren diese Anfeindungen? Wie wird das Personal auf etwaige Anfeindungen vorbereitet? Wie gehen die beiden Krankenhäuser mit dieser Problematik um und waren bereits Maßnahmen erforderlich, um die Situation diesbezüglich zu verbessern? Wenn ja, welche? Ist in den Krankenhausstandorten unserer Gemeinschaft bereits die Notwendigkeit der Einstellung von Sicherheitspersonal seitens der Verantwortlichen in Betracht gezogen worden, um das Personal vor Übergriffen von Patienten zu schützen? Wie viele Patienten nutzen im vergangenen Jahr das Beschwerdemanagement der Krankenhäuser in Bezug auf die Behandlungen in den Notaufnahmen? Wo lag das Hauptaugenmerk dieser Beschwerden? Bitte alle Angaben pro Krankenhausstandort anfügen.

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